10. Warum wir weinen

Helmuth Plessners Anthropologie, die Dritte. Zur Feier des Tages weinen wir. Es darf trotzdem gelacht werden. Wir schauen den Tränen beim Wachsen zu und fragen uns: Wann, wie, wo weint man, und vor allem – warum? Und was bitte ist „geistiges Weinen“? Ehe man sich’s versieht hat man womöglich seine Tränen verbraucht. Dabei tut Weinen gut. Weinen schafft Ausgleich. Man kann sich sogar über das eigene Weinen freuen. Jedenfalls ist es Zeit, die erkalteten modernen Menschen wieder aufzuwärmen. –
Außerdem: Im Hörspiel ergründen wir Kölns Weltruhm als Pilgerstadt. – Ein weiterer Exkurs zu Freud. – Was verdient man so als türkischer Vater? – Ein frustrierter Patient kauft sich Mittelchen in der metaphysischen Apotheke. – Ein unverständlichster Satz der Woche. – Und für alle zum Mitschreiben, mit Helmuths erhobenem Zeigefinger: Die Welt ist leider nicht logisch. Ihre Grenzen sind nicht durch Begriffe absteckbar, sowie sie auch begrifflich nicht zu korrigieren ist.
Der Vortrag von Sloterdijk:
https://www.youtube.com/watch?v=-wbgF9V3GhU
Vielen Dank an folgende Soundcrafter:
https://freesound.org/people/suonidigallipoli/sounds/527586/
https://freesound.org/people/dkiller2204/sounds/366111/#
https://freesound.org/people/MiLeuthner/sounds/399029/
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Wie immer vielen Dank an @leon.scheich für unser Logo.

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